Videos mit der Digitalkamera

Zurück13.10.2005

Wer sich eine Digitalkamera zulegt, möchte in erster Linie eines  Fotografieren. Doch die Digicams können mehr – zum Beispiel Filmclips mit Ton aufnehmen. Die "Videofunktion" gehört heute zur Standardausstattung.

Den entsprechenden Modus erkennen Sie an einer kleinen Filmkamera auf dem Wahlrad oder im Kameramenü. Über das Menü lassen sich auch verschiedene Einstellungen für die Höhe der Auflösung vornehmen. Digicams schaffen in der Regel bei Videos eine Auflösung von 160 x 120, 320 x 240 oder 640 x 480 Pixeln. Mit steigender Bildqualität, erhöht sich allerdings auch der Speicherbedarf: Während eine Filmsequenz in 160 x 120 Pixel bei einer Speicherkarte mit 128 MB rund 30 Minuten Aufnahmezeit bietet, so stehen dem Nutzer bei einer Auflösung von 640 x 480 Pixel bei gleicher Speicherkapazität nur zirka vier Minuten zur Verfügung. Gut. Die meisten Digicams zeigen die noch verbleibende Aufnahmekapazität an. Neuere Modelle lassen auch eine manuelle Zeitvorgabe durch den Nutzer zu. Ebenfalls wichtig für die Qualität der Videos: die Framerate. Diese gibt Auskunft darüber, aus wie vielen Einzelbildern eine Sekunde Film zusammengesetzt ist. Je mehr Bilder pro Sekunde (frames per second), desto flüssiger läuft der Film. Das selbstgedrehte Movie können Sie übrigens gleich im Kameradisplay anschauen, oder optional am heimischen Fernseher.

Tipps für bessere Videos:

– Wie beim Fotografieren muss erst einmal klar sein, was überhaupt mit ins Bild kommt. Die perfekte Position der Kamera will geübt sein. Vielleicht eine Totale vom Barhocker aus oder doch besser mitten rein in das Geschehen? Wo auch immer Sie sich positionieren, rücken Sie dicht ans Geschehen. Es gilt: Ran ans Motiv! Am heimischen Fernseher will sich schließlich jeder wieder erkennen können.

– Hat man sich erst mal für eine Perspektive entschieden, behalten Sie diese bei. Um Verwacklungen vorzubeugen, ist der Einsatz eines Stativs sinnvoll. Vermeiden Sie lange Brennweiten und das Bewegen der Kamera! Nicht Zoomen während einer Aufnahme, denn das Zoom ist nur für die Fotofunktion geeignet. Merke: Wer beim Fotografieren ein ruhiges und geübtes Händchen besitzt, ist noch lange kein guter Kameramann.

– Vermeiden Sie Hochkantformate. Das Bild später in der Bearbeitung zu drehen, ist ein unnötiger Arbeitschritt und meist nicht ganz unkompliziert.

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