Wer sich engagiert mit der Fotografie auseinandersetzt, kommt um den Einsatz von Filtern nicht herum. Mit Filtern lassen sich Lichtquellen und -stimmungen
Die erste Gruppe der Farbfilter dient der
Verbesserung der natürlichen Farbwiedergabe. So gibt
beispielsweise der Herbstfarbenfilter die Braun- und Rottöne der
dritten Jahreszeit besonders kräftig wieder.
Die zweite Gruppe der Farbfilter, die monochromen Filter, betonen
dagegen nur eine Farbe. Gelb, blau, rot, grün und purpur sind nur
einige Farben, die eine herkömmliche Digitalkamera bereits von
Haus aus mitbringt. Mit Hilfe solcher Filter lässt sich
beispielsweise die Farbe einer Blüte verstärken oder eine
Landschaft in ein surreales Licht tauchen. Sepia oder
Schwarzweiß-Filter betonen bei natürlichen Motiven Formen und
Strukturen, die so einen ganz besonderen Reiz ausüben.
Nicht nur die internen Filter machen an einer Digitalkamera Sinn sondern auch der Einsatz von externen Filtern zahlt sich in punkto Bildqualität aus. An erster Stelle zu nennen: die farbverstärkenden Pol- und Skylightfilter. Letzterer hält die unerwünschten UV-Strahlen des Sonnenlichts ab und schützt zudem die Linse vor Schmutz und Kratzern. Der Polfilter dagegen hat gleich zwei wichtige Funktionen. Mit seinen zwei drehbaren Ebenen können Sie entweder störende Reflexe auf Glasscheiben ausschalten (und so beispielsweise von außen in Innenräume fotografieren) oder, und das ist der lebendigere Effekt, Farben verstärken. Mit der Digitalkamera lassen sich die Intensivierungen direkt kontrollieren.
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